VertrauensSache
Blog der Gesprächspartner



Drei Fragen an… Alexander Schwertner und Maik Bohne

 

Dialog und Beteiligung sind in aller Munde. Verfahren gibt es genug. Warum jetzt die Gründung von Die Gesprächspartner?

Schwertner: Wir möchten zeigen, dass moderne Kommunikation für komplexe Projekte noch besser geht, indem wir Beteiligung, Medienarbeit und Storytelling konsequenter miteinander verzahnen. Dadurch möchten wir Innovation in den Markt bringen.
Bohne: Ausgangspunkt unserer Arbeit ist ein einfaches Ziel: Vertrauensaufbau für Projekte und Produkte im öffentlichen Raum. Das geht heute nur mit der richtigen Mischung aus Beteiligung und Information, die konsequenter zusammengedacht werden müssen.

 

Wie würden Sie Ihren Ansatz beschreiben?

Schwertner: Unser Vorgehen kann man so beschreiben: „Wir bringen Beteiligung zu den Menschen.“ Wir wollen ein Zusammenspiel von intensiven Dialogformaten für die Interessierten und gesellschaftlich wirksamer Kommunikation für die breite Öffentlichkeit.
Bohne: In den vergangenen Jahren hat der direkten Dialog an Bedeutung gewonnen. Das ist gut so. Als Resultat entstanden jedoch zwei unterschiedliche Disziplinen in der Kommunikationsbranche: die informierende und werbende Welt der PR auf der einen Seite; die austarierenden, möglichst allparteilich agierenden Dialoggestalter auf der anderen. Jede Disziplin hat dabei ihr eigenes Selbstverständnis herausgebildet. Und stößt heute an ihre Grenzen. An dieser Stelle setzen Die Gesprächspartner und RAIKESCHWERTNER an. Sie bieten Kunden eine vertrauensbildende Kommunikation aus einer Hand – möglichst ohne Reibungsverluste.

 

Wie findet diese Verzahnung konkret statt?

Schwertner: Wir denken in fünf wesentlichen Modulen. Erstens beginnt eine überzeugende Beratung mit einer Analyse des gesellschaftlichen Raumes, in dem ein Projekt umgesetzt wird. Aufbauend auf dieser Analyse muss zweitens eine übergreifende Geschichte vom Projekt entwickelt und aufgeschrieben werden, aus der sich die gesamte Kommunikation ableitet.
Bohne: Bevor sich der Kunde mit seinem Vorhaben in den öffentlichen Raum wagt, muss ihm drittens klar sein, wie der Kommunikationsprozess konkret organisiert und verzahnt werden soll – mit welchen Instrumenten, mit welchen Inhalten und in welcher Taktung. Herzstück der Kommunikation ist dann viertens der direkte Dialog mit Anspruchsgruppen (Stakeholdern), die von dem jeweiligen Projekt mittel- oder unmittelbar betroffen sind. Er kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein – von informierenden, über konsultative bis hin zu kollaborativen Verfahren. Er sollte jedoch stets auf einer als allparteilich wahrgenommenen Moderation fußen, die Diskussionen unbestechlich, fair und professionell leitet.
Schwertner: Und zu guter Letzt muss eine zeitgemäße Kommunikation in allen Phasen des Projekts dafür sorgen, dass die Themen, der Verlauf und die Ergebnisse des Dialogverfahrens auch wirklich bei den Menschen ankommen – und dass aus dem closed shop des direkten Dialogs ein open shop wird. Dafür stehen wir.